Auf der internationalen kulturellen Konferenz "Europa
eine Seele geben", die im letzten November in Berlin stattfand,
kündigte Staatssekretär András Benedek die Vorbereitung einer ähnlichen
Veranstaltung in Budapest für November des Jahres 2005 voran. Mit der
Veranstaltung dieser Sitzung hatte das Ungarische Ministerium für kulturelles
Erbe die Absicht, die von der Berliner Konferenz eingeschlagene Entwicklung,
die auch von der Pariser
Konferenz beibehalten wurde, fortzusetzen: die Tagung "Offenes
Europa? Horizont 2020" stellte ein weiterer Meilenstein
auf dem Weg zur Stärkung der Rolle der Kultur beim Aufbau des neuen Europa
dar. Unsere Konsultation war ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Verstärkung
der kulturellen Komponente in dem Prozess der europäischen Integration
und Entwicklung. Unter dem Begriff Europa versteht sich nicht nur ein
rund 4000 qm großer Kontinent oder eine aus 25 Mitgliedstaaten bestehende
Organisation, sondern ein Gedanke, ein Ideal. Durch seine historische
und geographische Position, weiterhin durch sein reiches kulturelles Erbe
war Budapest für die Veranstaltung einer solchen Konferenz hervorragend
geeignet.
Die Konferenz war dazu berufen, die Kultusminister und andere hohe Amtsträger
Europas zu versammeln. Gleichzeitig fand auf Grund des Abkommens mit dem
Europäischen
Forum für Kunst und kulturelles Erbe, dem EFAH, auch die Jahrestagung
der EFAH Konferenz und Generalversammlung statt.
Offenes Europa? Die Rolle der Kultur in der Erneuerung des Europa-Ideals - Mitteilung von András Bozóki.